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Nebeln
Nebel ist seit dem 18. Jahrhundert Sammelbezeichnung für alle flächenhaft ausgedehnten Objekte des Himmels, die nicht dem Sonnensystem angehören. Es werden heute unterschieden:
1. Extragalaktische Nebel, Sternsysteme von der Art des Milchstraßensystems, meist von flachlinsenförmiger Gestalt, mit zwei oder mehr spiralig gewundenen Armen. Die Auflösung von Spiralnebeln in Einzelsterne und damit der Beweis für ihre Natur als der Milchstraße koordinierte Systeme gelang erst 1923. Die Spiralnebel sind (abgesehen von ihrer Anordnung in Nebelhaufen) annähernd gleichmäßig im Raum verteilt. Ihre Seltenheit in Richtung der Milchstraße rührt davon her, daß sie dort durch Massen interstellarer Materie verdeckt werden. Es gibt bis zur Reichweite der größten Instrumente mindestens 10 Mrd. Spiralnebel mit durchschnittlich 1—2 Mill. Lichtjahren gegenseitigem Abstand. Nächster Spiralnebel ist der Andromedanebel (Messier 31), nach neuesten Ergebnissen in 2,4 Mill. Lichtjahren Entfernung. In Spiralnebeln auftretende Kepheiden, Kugelsternhaufen, Novae und Supernovae ermöglichen genaue Entfernungsbestimmung.
2.
galaktische Nebel, Objekte, die dem Milchstraßensystem selbst
angehören, und zwar:
a)
planetarische Nebel, neblige (meist expandierende) Hüllen um
Sterne, die eine Explosion durchgemacht haben,
b) diffuse
Nebel, weiträumige Anhäufungen von interstellarer Materie, die
entweder selbst leuchten oder durch benachbarte Fixsterne
beleuchtet werden ( Orionnebel) oder dunkel sind (Dunkelwolken)
und sich nur durch Absorption des Lichts entfernter Sterne
bemerkbar machen (Pferdekopfnebel).
(die Nummer entsprechen dem internationalem Katalog):
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